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Der Lightwriter muss mit!

Als ich vor einigen Jahren mit der Diagnose ALS konfrontiert wurde, stand ich vor der Frage: Wie kann ich damit auf Dauer leben oder besser gesagt: Wie kann ich mir die Zeit, die mir noch bleibt, einigermaßen erträglich gestalten?

Nachdem mich die Experten (verschiedene Ärzte) aufgeklärt hatten, was auf mich zukommt, habe ich mir die Mühe gemacht, alles, was im Internet steht, über ALS zu lesen. Vor allem mit den Hilfsmitteln habe ich mich sehr befasst. Von da an war jede Rehacare für mich ein “Muss”, um auf dem neusten Stand zu sein. Meine Aussprache wurde nach und nach schlechter. Ganze Sätze wurden zur Qual, sie deutlich auszusprechen fiel mir zunehmend schwerer. Auch verstanden die Leute mich nicht mehr und taten so, als wenn sie es verstanden hätten. Der Kontakt zu meinen Mitmenschen wurde immer weniger.

Friedel Sebastian mit seinem Lightwriter.
Es traf sich gut, dass ich 2010 eine Reha in der Weserbergland-Klinik bekam. Die dortige Logopädin empfahl mir, doch mal den Versuch zu unternehmen, mich über Sprachhilfsmittel beraten zu lassen. Ein paar Tage später kam ein Berater von der Firma REHAVISTA in die Klink. Mit der Logopädin und dem Berater wurden verschiedene Sprachhilfen ausprobiert.
Ich sagte dem Berater: “Ich brauche eine Sprechende Schreibmaschine.” und der Berater sagte: “Nach Ihrer Vorstellung kommt am besten der Lightwriter SL40 infrage.” Das Gerät wurde mir erklärt und ich hatte die Möglichkeit, es auszuprobieren. Nachdem ich mehrere Tage damit gearbeitet hatte, stand für mich fest: Das ist es, was ich brauche! Eine Verordnung mit Begründung wurde erstellt und an die Krankenkasse gesendet. Es wurde genehmigt und 14 Tage später ausgeliefert.

Ich bekam eine Einführung über die Firma REHAVISTA. Nach zwei Jahren mit dem Lightwriter als ständigem Begleiter kann ich dieses Gerät nur empfehlen. Ob auf Partys oder zum Kegeln, bei Vorträgen oder politischen Veranstaltungen – der Lightwirter muss immer mit. Ich kann bei allen Gelegenheiten meine Meinung schreiben, sodass mein Gegenüber es immer gleich lesen kann. Wenn ich auch nicht das Zehnfinger-System beherrsche, so bin ich mit dem “Einfingersuchsystem” mittlerweile so schnell, dass ich mich problemlos mit meinem Gesprächspartner verständigen kann. Die Wörter, die oft vorkommen, habe ich gespeichert und kann sie zum schnelleren Schreiben abrufen. Auch wenn ich z.B. zum Arzt muss, gebe ich vorher ein, was ich dem Arzt sagen möchte oder die Fragen, die ich habe.

Der stellvertretende Bürgermeister i.R. plaudert über Politik, Familie und den ortansässigen Fahrradclub.
Im Kontakt mit meinen Enkelkindern, die noch nicht lesen können, nutze ich die Sprachausgabe, die zum Glück sehr deutlich und auch laut genug ist, um mich mit ihnen zu verständigen. Sie bietet mir die Möglichkeit mich auch mit den Kleinen zu verständigen. Besonders für das jüngste Enkelnkind ist meine “neue Stimme” völlig selbstverständlich, da es sich kaum an andere Zeiten erinnern kann.
Wenn ich mir vergegenwärtige, worauf ich ohne den Lightwirter verzichten müsste, bin ich dankbar, dass es so ein Hilfsmittel gibt und es von den Krankenkassen übernommen wird. Ich kann nur empfehlen: Wer so ein Gerät benötigt, sollte nicht warten, denn es erhöht die Lebensqualität und macht es leichter, mit der Krankheit fertig zu werden.



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