Hilfsmittel zur Kommunikation, PC-Bedienung und Umfeldsteuerung
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"Im Krankenhaus war ich ein Star."

Ein heißer Sommertag. Wir betreten die Wohnung von Margarete und Gregor Krafczyk und genießen den frischen Luftzug, der uns empfängt. Herr Krafczyk sitzt vor seinem I-12, seine Augen huschen über den Bildschirm und schreiben. Seit einem Jahr hat der ALS-Patient sein Gerät mit Augensteuerung nun und er ist begeistert. „Es hat ihm seine Lebensfreude zurückgegeben und ermöglicht uns wieder richtige Kommunikation. Das ist auch für mich eine große Erleichterung“, sagt seine Frau und lacht fröhlich.

Margarete und Gregor Krafzcyk sehen den I-12 als große Bereicherung.

Herr Krafczyk bekräftigt das und betont, was für ein großer Gewinn das Gerät für ihn ist: Nicht nur, dass er seine Bedürfnisse kommunizieren kann, endlich ist auch der Austausch mit anderen Menschen wieder möglich. Sein Umfeld muss nicht mehr alles abfragen und umständlich versuchen herauszubekommen, was er möchte, sondern er kann sich direkt mitteilen. Und das tut er, sein trockener Humor bringt seine Frau und die anwesenden REHAVISTA-Mitarbeiterinnen immer wieder zum Lachen.
Sein technisches Fachwissen – Herr Krafczyk arbeitete 28 Jahre lang am Computer – kam ihm bei der Einarbeitung mit dem Gerät zugute: Der Umgang mit dem I-12 bereitete ihm von Beginn an keinerlei Schwierigkeiten. Im Gegenteil – schon bald wurde ihm die Auslösezeit der Augensteuerung (die sogenannte Dwell-Zeit) zu langsam; kurzerhand änderte er sie selbst im Einstellungsmenü, um noch schneller kommunizieren zu können.
"Im Krankenhaus war ich ein Star."

Neben der lautsprachlichen Kommunikation nutzt Herr Krafczyk den I-12 auch zur Umfeldsteuerung und um Radio zu hören – am liebsten Radio 7 –, Filme zu gucken oder E-Mails zu schreiben. Außerdem betätigt er hin und wieder den eingebauten Signalton des Geräts, wenn seine Frau in der Wohnung unterwegs ist. „Den kann man gar nicht überhören“, schmunzelt Frau Krafczyk. „Manchmal ist er so in die Beschäftigung mit seinem Talker versunken, dass ich nachschauen komme, ob alles in Ordnung ist, weil ich so lange nichts von ihm gehört habe.“
Der I-12 ist eben nicht nur zur lautsprachlichen Kommunikation gut, sondern ermöglicht Zeitvertreib und Teilhabe. „Jeder will das Gerät sehen, im Krankenhaus war ich ein Star, ich habe jeden Tag eine Vorstellung gegeben.“ ÄrztInnen, Krankenschwestern und Pfleger, Freunde und Angehörige – alle waren neugierig darauf, wie Gregor Krafczyk seine Kommunikationshilfe mit den Augen steuert – und sich so ein großes Stück Selbstbestimmung zurückeroberte.



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