Wohnalltag und Werkstatt

UK in der Wohneinrichtung

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ 

Von Hilfsmittel der UK und wie sie den gemeinsamen Wohnalltag von Menschen mit und ohne Behinderung ein stückweit lebenswerter machen und die Wohnqualität steigern

Zu Hause ist da, wo man sich wohlfühlt. Für viele Menschen mit Behinderung bedeutet „zu Hause“ das Leben in einer Wohneinrichtung oder Wohnen mit Assistenz. Unterstützte Kommunikation ermöglicht dieser Personengruppe dabei die aktive Gestaltung des Umfeldes und selbstbestimmtes Wohnen. Sie hat damit direkten Einfluss auf die Wohn- und Lebensqualität.

Mit Unterstützter Kommunikation können Bewohner:innen im Gespräch bleiben und bestimmen: Wie soll mein Wohnumfeld gestaltet sein, an welchen Aktivitäten möchte ich teilnehmen, wie zufrieden bin ich mit der aktuellen Wohnsituation und wie soll diese in 15 Jahren aussehen? Von kleinen Entscheidungen wie der Wahl der Zimmerdeko oder der Kleidung für den nächsten Tag über den Smalltalk mit Mitbewohner:innen, den Austausch über Erlebtes und auch die Planung der wohnlichen Zukunft: viele Menschen in Wohneinrichtungen können mit symbolbasierten Kommunikationstafeln oder Kommunikationsgeräten selbstbestimmt am Wohnheimalltag teilnehmen. Daneben bieten Visualisierungshilfen wie Pläne über Wochenaktivtäten, Dienst- oder Anwesenheitspläne Sicherheit und Struktur im Wohnalltag. Selbstbestimmtes Wohnen kann für einige Menschen mit Behinderung auch bedeuten, ohne fremde Hilfe Unterhaltungsmedien, den PC oder das Telefon zu bedienen, indem das Umfeld mit über Infrarot mit der Kommunikationshilfe gesteuert wird.

Weiterführende Literatur zum Thema:

  • Antener, G. (2009). Wer fragt, erhält möglicherweise eine Antwort … Zufriedenheitsbefragung als ein Instrument des Qualitätsmanagements im Wohnheim für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen. In: Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation (Hrsg). Handbuch der Unterstützten Kommunikation. S. 10.046.001- 10.055.001
  • Borucker, C. (2009). „Bettgeflüster“ – der gelungene Tagesausklang. Planung und Gestaltung der Einschlafphase eines UK-Nutzers durch Modelle und Methoden der Unterstützten Kommunikation. In: Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation (Hrsg). Handbuch der Unterstützten Kommunikation. S. 10.056.001- 10.065.001
  • Fischer, C. (2007). Kommunikation mit Konzept – UK im Wohnbereich mit Erwachsenen mit mehrfacher Beeinträchtigung. In: Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation (Hrsg). Handbuch der Unterstützten Kommunikation. S. 10.028.001- 10.031.001.
  • Zeitschrift Unterstützte Kommunikation (2014). Schöner Wohnen … mit UK

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