Arbeitsalltag, Erfolgsgeschichten

Maryam

Tadaa! Und jetzt?
Hochkonzentriert sitzt Maryam an ihrem Schreibtisch und tippt. Links neben dem Computer steht ein aufgeklapptes Buch, aus dem sie zur Übung Texte abschreibt. Einen Stift kann Maryam nicht benutzen, deshalb verwendet sie zur Texteingabe eine Clevy­ Tastatur mit Fingerführung und dazu das Schulprogramm Multitext. Die spezielle Arbeitsplatzausstattung sichert Maryam die Möglichkeit, genauso wie ihre MitschülerInnen am Unterricht teilzunehmen und und ihre Hausaufgaben selbstständig zu erledigen. „Früher musste Maryam uns oder ihrer Schulbegleitung die Buchstaben einzeln diktieren, wenn sie Schreibaufgaben erledigen musste. Sie war damit immer auf die Hilfe anderer angewiesen und die Übungen haben viel Zeit gebraucht. Nun erledigt sie das Ganze selbstständig“, freut sich Frau El Bourimi, Maryams Mutter. Maryams Blick schweift regelmäßig vom Buch zum Computer ­Monitor, wo sie überprüft, was sie gerade auf der Tastatur getippt hat. Wenn sie nicht sicher ist, ob sie ein Wort korrekt geschrieben hat, berührt sie den Begriff direkt am Bildschirm mit Touchscreen­ Funktion und lässt ihn mit der integrierten Sprach­ausgabe aussprechen. Maryam zieht skeptisch die Augenbrauen zusam­men. „Nee, komisch“,kommentiert sie und überprüft die Schreibweise noch einmal im Buch.

Maryam arbeitet am TouchscreenHochkonzentriert arbeitet Maryam am Touchscreen. 
Als nächstes ist die Mathehausaufgabe dran. Die Software Multitext enthält auch umfangreiche Inhalte für die Mathematik, mit der Maryam wie in einem Matheheft rechnen kann: Mit Schreibrichtung von rechts nach links und mit „1 im Sinn“. Die Hausaufgabe ist schnell erledigt, deshalb muss Frau El Bourimi improvisieren und Rechen­aufgaben diktieren. Addieren, subtrahieren, wie der Blitz wird gerech­net. „Tadaaa!“ ruft Maryam stolz „und jetzt?“. „7+4“ sagt die Mutter. Wieder wird kurz die Stirn gerunzelt, dann das Ergebnis eingetragen: „11! Zu einfach!“ beschwert sich Maryam. „Und jetzt?“ Frau El Bourimi seufzt: „Meine Tochter ist extrem ehrgeizig“, meint sie. „Manchmal muss ich sogar dafür sorgen, dass sie eine Pause macht. Und wenn sie einen Fehler macht,dann ärgert sie sich furchtbar“. Das stimmt, Maryam nickt und wirft sogleich einen vorwurfsvollen Blick zu ihrer Mutter. Wo bleiben die Rechenaufgaben? „Tadaa!“ Die letzte Lösung steht doch schon längst auf dem Bildschirm.

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